Für
Philipp Schoch endete der Prallelslalom mit einem halben Salto
in den Nassschnee. Im Gegensatz zum Parallel-Riesenslalom hatte
der
Olympiasieger
zwar
die Qualifikation und die erste Runde überstanden, danach
lag der der stilsichere Franzose Nicolas Huet aber ausser Reichweite.
Dem doppelten Parallelslalom-Champion
erwuchs indes wenig Widerstand, weil Philipp Schoch gleich zweimal
stürzte und ähnlich wie vor zwei Jahren aus der Position
der Formstärke heraus nichts erreichte.
Im Dauerregen und -nebel von Whistler musste der dreifache Saisonsieger und
Disziplinen-Führende seine Titelträume begraben.
Wesentlich besser schnitt Schochs Bruder Simon beim Parallelslalom
ab. Der Qualifikations-Zweite vermochte sich unter Druck erneut
erheblich
zu steigern und stiess
mit starken Runs in die Halbfinals vor, wo ihm Riesenslalom-Weltmeister
JJ Anderson die Gold-Pläne durchkreuzte. Nach der Silber-
und Bronze-Medaille vor zwei Jahren verpasste der Zürcher
Oberländer die obersten Podestplätze nur um Haaresbreite;
im "kleinen" Final blieb er gegen den Weltklasse-Fahrer
Sigi Grabner chancenlos. Roland Haldi schied nach dem Vorprogramm
bereits im Achtelfinal aus.
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